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Sozial- und Erziehungsdienst

BK: Aufwertung auch für Caritas-Beschäftigte

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas hat auf der Bundesebene die Eingruppierungssystematik für rund 200.000 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst verändert und wertet diese Tätigkeiten damit auf.

Mehr Gehalt für 200.000 Beschäftigte bei der Caritas Sozial- und Erziehungsdienst:

Bundeskommission beschließt Aufwertung der Berufe

Mainz. Der Beschluss sieht ab 1. Januar sowohl veränderte Eingruppierungen als auch tarifliche Verbesserungen für die Caritas-Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst vor. Die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes (ak.mas) begrüßt die schnelle Einigung mit den Arbeitgebern, die heute in der Bundeskommission (BK) der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes in Mainz erzielt wurde.
Personalnot, familienunfreundliche Arbeitszeiten, hohe psychische und körperliche Belastungen – dem sollten Löhne gegenüber stehen, die angesichts der Strapazen, des Stresses und der Schwere der Arbeit angemessen sind. „Die überwiegend von Frauen ausgeübten sozialen und erzieherischen Tätigkeiten sind in den vergangenen Jahren immer anspruchsvoller geworden. Eine Aufwertung dieser Arbeit, auch bei der Caritas, war längst überfällig“, sagt Rolf Cleophas, Pressesprecher der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission (ak.mas). „Im Fahrwasser der ver.di-Aufwertungskampagne ist diese Anerkennung jetzt auch beim größten Wohlfahrtsverband – außerhalb der regulären Tarifrunden – endlich gelungen“, so Cleophas. Vor allem Erzieherinnen in den unteren Erfahrungsstufen, Leitungen von Kindertagesstätten und von Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Beschäftigte in Werkstätten werden von den Änderungen profitieren. Zudem können Beschäftigte mit koordinierenden Aufgaben künftig höher entlohnt werden.
Bevor sich die Einkommensverhältnisse verbessern und mehr Gehalt bei den Mitarbeiter(innen) ankommt, muss das nun auf der Bundesebene geschnürte umfangreiche Beschluss-Paket noch in den Regionalkommissionen (in NRW am 14.01.2016) festgelegt werden.
Rund 200.000 Menschen arbeiten bei kirchlichen Einrichtungsträgern im Sozial- und Erziehungsdienst. Weitere Tarif-Details unter www.akmas.de.


Veröffentlicht am 19.01.2016

 
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