DiAg MAV Aachen
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MAVen nur lästiges Übel?

Vollversammlung der DiAg MAV Aachen

Spiritualität im modernen Unternehmen - geht das?

Generalvikar sieht Zukunftsfähigkeit des "Dritten Wegs"

"Ab und zu bedarf es eines Rucks"

Die Vollversammlung der DiAg MAV Aachen am 9. November stand ganz im Zeichen des Dialogs. Kolleginnen und Kollegen aus rund 120 Mitarbeitervertretungen waren in die bischöfliche Akademie nach Aachen gekommen. In Arbeitsgruppen wurden auf vielfältige Art und Weise Erfahrungen aus der täglichen MAV-Arbeit ausgetauscht. Im Fokus dabei die zentralen Fragen: Was ist eigentlich das Charakteristische einer katholischen Einrichtung? Was macht das Christliche auch im Miteinander von MAV und Dienstgeber aus?

Allgemein wurde beklagt, dass der Gedanke einer gemeinsamen Verantwortung von Leitung und Belegschaft schon längst wirtschaftlichen Zwängen geopfert wurde. Vielerorts wird eine Missachtung der Regelungen des Dritten Weges wahrgenommen.
Dazu nahm am Nachmittag auch Generalvikar Dr. Frick Stellung. Er sieht den Dritten Weg auf absehbare Zeit nicht in Gefahr. Er biete andere, aber dennoch gute Möglichkeiten der Konfliktlösung als der Zweite Weg. Dort, wo die Mitbestimmung nur als lästiges Übel gesehen würde, bedürfe es allerdings auch manchmal eines "Rucks" in der Zusammenarbeit zwischen MAV und Dienstgeber. Dazu gehöre neben einem respektvollen Umgang auch der Mut, Strittiges auf dem Rechtsweg klären zu lassen.


Veröffentlicht am 11.12.2015

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