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Regionalkommission NRW hat beschlossen

Caritas: Mehr Geld für Sozial- und Erziehungsdienst in NRW

Die Regionalkommission NRW hat für rund 80.000 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst der Caritas in Nordrhein-Westfalen die Aufwertung ihrer Tätigkeiten beschlossen.

Aufwertung jetzt !

Nachdem die Tarifvertragsparteien im Öffentlichen Dienst für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungdienst Gehaltsveränderungen bereits ab Juli 2015 vereinbart hatten, zieht die Caritas in NRW nach. Dort greifen die Neuerungen ab dem 1.1.2016.

Damit ist die Aufwertungskampagne zu einem (vorläufigen) Ende gekommen.

Der Beschlusstext ist recht umfangreich, birgt zahlreiche Veränderungen und wurde am 17. März bereits durch einen Korrekturbeschluss ergänzt.

Für die Entgeltgruppen (S 2, S 3, S 4, S 9, S 11, S 12 und S 14) wurden die Tabellenwerte erhöht. Es wurden mit der S 8a und der S 8b zwei neue Entgeltgruppen eingeführt.

An einigen Stellen wurde die Zuordnung von Tätigkeiten zu Entgeltgruppen neu geregelt.
Erzieherinnen in der Regeltätigkeit (bisher Fallgruppe 1 der S 6) werden der neuen Entgeltgruppe S 8a zugeordnet. 
Erzieherinnen mit besonders schwierigen fachlichen Tätigkeiten (bisher Fallgruppe 1 der S 8) werden der neuen Entgeltgruppe S 8b (Fallgruppe 1) zugeordnet. 

Außerdem gibt es Veränderungen im Tariftext (z.B. zu Stufenlaufzeiten und Jahressonderzahlung) und in den Anmerkungen zu den Tätigkeitsmerkmalen (Änderung des bisherigen Textes und Aufnahme von neuen Anmerkungen).

Wann greifen die Veränderungen?

Formal treten die Änderungen mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Anzeiger (KA) in Kraft. Die Regionalkommission NRW wird die notwendigen Korrekturen auf ihrer Sitzung am 12. April beschließen. Unter Berücksichtung der bischöflichen Einspruchsfrist könnte es dann noch bis Juni oder Juli dauern bis der Beschluss im KA verkündet wird.

Auf jeden Fall unterliegen die neuen Eingruppierungen dem Zustimmungsrecht der MAV.


Veröffentlicht am 05.04.2016

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